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Moritz Baer will in den Weltcup reinschnuppern

Skispringer Moritz Baer aus Gmund ist mit seiner Saison zufrieden. Für nächstes Jahr hat der 19-Jährige große Pläne

Gmund – Weltcup, Weltmeisterschaften und Olympia sollen es auf lange Sicht werden – was die Ergebnisse angeht, ist Skispringer Moritz Baer aus Gmund auf einem guten Weg. Erst kürzlich sprang der 19-Jährige beim FIS Cup, quasi der internationalen dritten Liga, im japanischen Sapporo auf Rang zwei.

Wenn Baer vor einem Sprung auf den Balken ganz oben auf der Schanze rutscht, hat er weder Angst noch Respekt – nicht mehr. „Als ich zum ersten Mal oben auf der Großschanze stand, hatte ich ganz schön die Hosen voll“, erinnert sich Baer und lacht. Die Nervosität hatte aber schnell ein Ende. „Sobald du unterwegs bist, gibt es kein Zurück mehr. Bremsen kannst du ja schlecht.“ Stattdessen heißt es locker bleiben und laufen lassen. Zumindest dann, wenn die äußeren Bedingungen passen, sind die Sprünge mittlerweile Routine.

Die Faszination Skispringen hat der 19-Jährige im Urlaub für sich entdeckt. Im norwegischen Lillehammer. „Das wollte ich machen, das ist für mich so mit der coolste Sport, den es gibt.“ Zudem gibt es nur ganz wenige, die diese Sportart betreiben. Im Oberland ist Baer gar der einzige seiner Art. Die Skisprungzunft im Landkreis ist vom Aussterben bedroht. „Das liegt daran, dass es im Oberland keine Schanzen mehr gibt“, sagt Baer. Wo soll also der Nachwuchs herkommen? „Und wenn du tatsächlich jemanden findest, der das machen will, dann ist das mit einem enormen Fahraufwand verbunden.“

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