Chronik

Chronik von 1899 bis 1999 und bis heute

Am 13.9.1899 trafen sich in Gmund 1.Dutzend sportbegeisterter Männer und gründeten den „Turnverein Gmund“.
Die 1. Vereinsfahne wurde im Jahr 1900 von Otto Elser aus Finsterwald gestiftet, die anstehende Fahnenweihe fand 1902 statt. Unter den Vorständen Ludwig Lechner(1903 und 1910), Romuald Brenner (1905 und 1909) und Josef Sepp (1908) konnte der Gmunder Turnverein Gau-, Bezirks- und Bergfeste feiern.

Den Wintersportverein Gmund gab es ab2.12.1911 unter Vorstand Alois Degano jr. In den Jahren 1920 bis 1923 war Gmund Faustballmeister, die „Alten Herren“ waren in der Zeit von 1924 bis 1933 Gaumeister, und Hans Wilhelm wurde im Fünfkampf1925 Gaumeister.
Die erste Fußballmannschaft wurde 1924gegründet und dem damaligen Turngau angegliedert.
Am 1.9.1924 feierten die Mitglieder des TV Gmund ihr 25-jähriges Gründungsjubiläum im vollbesetzten Saal des „Gasthof Herzog Maximilian“.

Die Turnhalle am See wird 1929 aus Eigenmitteln des Vereins erbaut. In der Zeit von 1939 bis 1946 hatte der Sportverein keine Vorstandschaft, da diese von der Gauleitung des damaligen „Dritten Reiches“ nicht gebilligt wurde.

Nach den Wirren des Krieges wurde am5.1.1946 „Beni Eisenburg“ von der damaligen Militärregierung als gewählter Vorstand mit Siegel und Unterschrift bestätigt. Im selben Jahr wird die neue „Stegmair-Schanze in Finsterwald eröffnet. In diesem Jahr versuchte man auf dem Gelände der heutigen Bernöckersiedlung einen Sportplatz zu errichten. Zu diesem Zweck fuhren Otto Greger sen. und als Dolmetscher der Medizinstudenten Josef Eisenburg nach Bad Tölz um von den Amerikaner Hilfe zu erbitten. Das Waldgebiet mußte mit Baggern und Raupen gerodet werden. Die Freigabe zur Errichtung eines Fußballplatzes von den Erben „Bernöckers“ erteilt. Der Grund wurde auf Wunsch von Bürgermeister Feichtner für eine gemeindliche Wohnanlage zur Verfügung gestellt.

Die erste Gemeinnützigkeitsverordung für die Förderung des Volkssports erhält der Verein am 24.12.1953. Am 19.2.1954 wird von der Gemeinde- verwaltung Dürnbach der Antrag gestellt, die Sportfreunde Gmund in „Sportverein Gmund – Dürnbach“ umzubenennen, da ein großer Teil der aktiven und passiven Mitglieder aus dem Gemeindebereich Dürnbach stammen, diverse Sportstätten im Gemeindebereich vorhanden sind und sich die Gemeinde Dürnbach bisher immer fördernd gegenüber dem Sportverein gezeigt hat.

Zum 10.5.1954 wird von der Hauptversammlung die Umbenennung in „Sportfreunde Gmund – Dürnbach e.V.“ beschlossen.

Im Jahre 1969 fahren die aktiven Skifahrer der Sportfreunde erstmals auf Ehrwald. Bei den Vorstandswahlen am 20.2.1970 wird die Sparte Schach letztmals als Abteilung der Sportfreunde aufgeführt.
Unter den Redakteuren Fritz Thanner und Alfred Lick erscheint am 2.4.1970 der 1. Sportfreundekurier.
Am Sportplatz in Finsterwald beginnen am17.3.1971 die Bauarbeiten für den Erweiterungsbau an den vorhandenen Umkleidekabienen.
Mit dem 17.3.1972 wird die Sparte Leichtathletik dem Sportverein angegliedert.

Einer der Höhepunkt im Vereinsleben der Sportfreunde war sicherlich der 25.8.1972. Zu diesem Termin erreichte das „Olympische Feuer“ die Gemeinde Gmund und wurde von Mitgliedern der Sportfreunde auf einer Wegstrecke von 5 KM durch den Gemeindebereich getragen.

Die Sparte „Wandern“ wird am 11.3.1977gegründet, 1. Abteilungsleiter der Sparte war Ernst Sandbichler sen. Ab 1979 wird der Sportverein Mitglied der LG Oberland und ist mit seinem Beitritt das 14. Mitglied der LGO.

1000 Mitglieder hat der Verein am 4.4.1982zu verzeichnen.

Im Jahr 1986 wird der neu sanierte Sportplatz an der Tölzerstr. eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.

Ein schlimmes Jahr hatten die Sportfreunde 1989 und 1990 zu überstehen. Die Vorstandschaft unter 2.Vorstand Peter Targatsch (der den Verein zu dieser Zeit nur kommissarisch führte) stand vor einem Schuldenberg mit ca. DM 32000,–. Bei Finanzamt und Finanzministerium wurden Erlaßanträge gestellt. Die Gemeinde Gmund geht hinsichtlich der ausstehenden Gewerbesteuer in abwartenden Haltung, da die Gemeinde der Ansicht ist, das der Verein „Riesen Umsätze“ getätigt hat, welches aber nicht stimmte. Leider wird von der Gemeinde bemängelt, das der Verein über die Situation die Öffentlich informiert (Zeitung und Unterschriftensammlung). Seitens der Vereinsführung und Vorstandschaft wird ein Konkursantrag in Erwägung gezogen, falls von „Oben“ keine Hilfe kommt. Von dieser Misere erholte sich der Verein durch unermüdlichen Einsatz der am 18.5.1990neu gewählten Vorstandschaft (Targatsch, Wenig, Perchermeier).

Mit Datum 16.9.1991 wird der Bau des neuen Sportheims von der Gemeinde Gmund genehmigt. Am 4.9.1993 wird mit den Aushubarbeiten für das neue Sportheim begonnen, Richtfest kann am 19.11.93gefeiert werden. Der Neubau umfaßt 1800 Kubikmeter Raum, die Baukosten belaufen sich auf 1 Mio DM, wovon der Sportverein 300000,– DM (Eigenleistung, Fließen, sämtliche Maler- und Elektroarbeiten) und Bausteinaktion beisteuert.
Am 24.9.1994 wird das neue mit viel Schweiß und Arbeitsstunden errichtete Sportheim eingeweiht. Zum Zeitpunkt der Einweihung hatten die freiwilligen Helfer bereits 3718 Arbeitsstunden geleistet. Von öffentlicher Seite wurden keinerlei Zuschüsse ausbezahlt. Der Verein und die Gemeinde Gmund finanzierten dieses Sportheim ganz allein.
Diese Homepage ist seit 15.12.1998 unter www.online.de/home/S.F.Gmund im Internet. Am 21.03.1999 wechselten wir zu unserer eigenen Domain
www.sfgmund.de