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Baer verpasst zweiten Durchgang: Ausgerechnet im Wettkampf hakt’s

vonEwald Scheitterer

Gmund/Garmisch-Partenkirchen – Absolut ordentlich hat sich der Skispringer Moritz Baer (SF Gmund-Dürnbach) bei der diesjährigen Vierschanzentournee geschlagen. Bereits an der ersten Wettkampf-Station in Oberstdorf war er bei der internationalen Elite mit dabei und auch gestern beim traditionellen Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen schaffte er es mit einem weiten Satz auf 116,5 Metern auf Platz 43. Nach 2019 und 2020 ist das heuer für den 23-jährigen Lenggrieser bereits der dritte Auftritt bei der Tournee, dem alljährlichen Mekka der Skispringer.

Wegen der Verwirrung um dem angeblichen positiven Corona-Test in der polnischen Mannschaft waren bekanntlich in Oberstdorf die Resultate der Qualifikation gestrichen worden. So musste Baer dort am Wettkampftag inmitten einer Reihe deutschen Nachwuchs-Springer, der sogenannten deutschen Gruppe, als einer der ersten über den Baken. Dabei gelangen ihm 114,50 Meter Weite, wofür er sich 108 Punkte sichern konnte. Punktgleich mit dem Österreicher Michael Hayböck landete er dabei auf Rang 48 der insgesamt 62 Athleten.

Ganz regulär dann der Wettkampf in Garmisch, wo dem Oberlandler Trainingssprünge auf 124,5 und 117 Metern gelangen. Seine größte Weite im Werdenfels gelang dem hoffnungsvollen Nachwuchs-Talent in der Qualifikation am Donnerstag. 127,50 Meter wurden da gemessen, ein Sprung, der ihm Platz 34 bescherte und ihm 116,5 Punkte einbrachte.

Tournee für Baer beendet

Nicht ganz so optimal gelang ihm am nächsten Wettkampftag sein Sprung im ersten Durchgang des Wettbewerbs, bei dem 50 Athleten aus 13 Nationen an den Start gingen. Baers Weite betrug 116,50 Meter (98,5 Punkte). Das reichte im direkten Vergleich gegen den Kanadier Mackenzie Boyd-Clowes (125,5 Meter/112,1 Punkte) nicht für den zweiten Durchgang der Top 30-Springer. Insgesamt wurde der heimische Springer lediglich auf Rang 43 gewertet. Mit diesem Ergebnis endet die Vierschanzentournee für den Skispringer der SF Gmund-Dürnbach bereits. In Innsbruck und Bischofshofen gehören nurmehr sechs Deutsche zum Aufgebot.